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Ubuntu 8.04 - “Hardy Heron”

25.04.2008, 23:15 - in Betriebssysteme - 3 Kommentare

…will mich irgendwie nicht so recht überzeugen.

Nachdem ich von Gutsy eigentlich eher positiv überrascht war, betrefflich der Funktionalität, macht der Reiher den selben Schritt in die andere Richtung. Am Anfang das gewohnte Bild, doch schnell machen sich erste kleine Problemchen bemerkbar (GTK-Themes werden nur im Glücksfall mal beibehalten, bis der passende Regler zum Ändern der Lautstärke (der kurz vor Null stand) gefunden ist sind gut und gerne 15 Minuten vergangen, die Fenstergrößen und Positionen verändern sich grundsätzlich bei jedem Neustart eine Anwendung). Nichts, was besonders hinderlich wäre aber nervig ist es allemal (vorallem die Sache mit dem nicht-bleibenden Theme).

Auch Firefox 3 macht anfangs einen guten Eindruck, aber warum verdammt nochmal liefert man eine beta-Version als Standardanwendung mit? Dass ein Großteil der alten Plugins nicht mehr funktioniert ist natürlich ohnehin klar, aber der beta-Status hat auch noch andere Nachteile - der Fuchs hängt sich zum Beispiel beim Anzeigen von Flash-Filmen gerne mal spontan auf und bedarf eines Neustarts.

Ich werde nochmal etwas weitertesten und in einer Woche wird dann entschieden ob Ubuntu bleiben darf oder obs zurück zu Debian geht (Ich überspiel mein System ja sowieso durchschnittlich im 5-Minuten-Takt, da macht so ein kleiner erneuter Wechsel dann auch nichts mehr).

Nochwas: Jedesmal wenn ich hier Return drücke (also einen Absatz erzeugen will), springt der Browser zum oberen Seitenende, nervt auch :P

Für die Interessierten, gibts noch nen Desktop-Screenshot (ein Hoch auf die Zwischenspeicherfunktion von Wordpress, beim Hochladen desselben hat der Betabrowser auch drei Anläufe gebraucht):

Fedora bietet Windows-”Komfort”

11.04.2008, 22:31 - in Betriebssysteme - Keine Kommentare

Tja, und ich dachte tatsächlich sowas gäbs nur aus Redmond. Da liefert mir Fedora 8 Setup das hier:

Fedora 8 Installation

Ein bestätigen führt übrigens zum erneuten Auftauchen des Fensters.

Komfort?

24.03.2008, 05:59 - in Betriebssysteme - 2 Kommentare

Da dachte ich mir, es sind Ferien, mir ist langweilig; da könnte ich mir mal einfach so aus Spaß mein noch vorhandenes Windows System mal wieder angucken…

Der Moment nach der Passworteingabe war einer, der mir wieder einmal definitiv bestätigt hat, wie benutzerfreundlich und praktisch ein Paketbasiertes Linux-System doch ist. Alles mögliche wollte “upgedatet” werden.

Bei Linux heißt das, es erscheint eine dezente Meldung “Es sind aktualisierungen verfügbar.” -> Angucken -> Installieren -> Fertig mit zwei Klicks und einer Passworteingabe. Und egal wie groß die Downloads auch sein mögen und wieviel aktualisiert wird, es läuft alles schön durch und man kann weiterarbeiten. Bei Windows sieht das etwas anders aus…

Nicht nur, dass jedes erdenkliche Programm, das es auf irgendeine mysteriöse Art doch wieder in den Autostart geschafft hat sofort freudig Updateaufforderungen aufploppt, Windows muss natürlich mitmachen. “Das muss neu sein.”, “Hier gibts Updates.”, “Das ist unsicher.”, “Hier gibts ne neue Version.” und so weiter… nachdem man sich dann durch diesen Dschungel von Popups, Sprechblasen und Werbung gekämpft hat darf man jedes Programm inklusive Windows hintereinander Updaten und zwischendurch mindestens drei mal den Rechner neu starten (und bei jedem Hochfahren wieder schöne Sprechblasen bewundern).

Und was lehrt uns das?

  1. Ein weiterer Punkt, in dem Linux Windows weit vorraus ist.
  2. Man sollte ein Windows System nach über einem halben Jahr Nichtbenutzung nie wieder hochfahren :D

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